Amtsblatt des Saale-Holzland-Kreises · 8. Jahrgang · Ausgabe 6/2011 · 29. Juni 2011
Nichtamtlicher Teil
Gute Resonanz bei erster zentraler Typisierungsaktion im Saale-Holzland-Kreis
W. Schackau, Barmer; A. Heller, Landrat; M. Claßnitz, DRK-Blutspendedienst; P. Schreiber, DRK-Kreisverband; M. Jäckle, Sparkasse; Prof. F. Zintl, Kinderhilfestiftung (von links nach rechts)
Um Menschen zu helfen, die an der gefährlichen LeukämieKrankheit leiden, hatten sich der Saale-Holzland-Kreis, das DRK/Blutspendedienst, die BARMER Krankenkasse und die Sparkasse Jena-SaaleHolzland entschlossen, gemeinsam mit der Kinderhilfestiftung Jena und der Deutschen Stammzellspenderdatei gGmbH zu einer Typisierungsaktion im Saale-Holzland-Kreis aufzurufen. Am 26. und 30. Mai konnten sich Bürger, die zur Blutspende in das Feuerwehrgerätehaus und das Rotkreuzhaus nach Eisenberg kamen, zugleich auch typisieren lassen. Dem vorausgegangen war ein kreisweiter Aufruf von Landrat Andreas Heller, der die Schirmherrschaft übernommen hatte.
Eine Bürgerin faßte zusammen, was viele Spender bewegt hatte: „Ich spende zum ersten Mal Blut und lasse dieses typisieren. Damit kann ich anderen Menschen helfen. Wer weiß, vielleicht benötige ich selbst einmal Hilfe.“
Im Saale-Holzland-Kreis wird es nicht das letzte Mal sein,dass zum Typisieren aufgerufen wird. Verbunden damit ist immer die Hoffnung, dem einen oder anderen Kranken helfen zu können.
Landrat Heller und die Beteiligten der Aktion bedanken sich bei allen, die dem Aufruf gefolgt sind. An beiden Tagen erschienen 161 Blut-Spender, davon 36 das erste Mal. Von diesen Bürgern ließen sich ca. 110 Personen typisieren. Die Typisierung kann einmalig bei jeder Blutspendeaktion durchgeführt werden. Die Ergebnisse bleiben bis zum 62. Lebensjahr des Spenders in der Datenbank des Zentralen Knochenmarkspenderregisters Deutschland.
Nur wenige Tropfen Blut können Menschenleben retten.