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Der Saale-Holzland-Kreis soll ein Integriertes Regionales Entwicklungskonzept (IREK) mit dem Schwerpunkt auf der Attraktivitätsverbesserung des Wohnens im ländlichen Raum erhalten. 

 

Durch die ganzheitliche und fachübergreifende Bearbeitung der für die Kreisentwicklung relevanten Themenfelder sowie den unter Einbeziehung der kreisangehörigen Kommunen zu erarbeitenden Katalog an Zielen und Schlüsselmaßnahmen wird das IREK nicht nur wichtiger Orientierungs- und Handlungsrahmen für die Kommunen, sondern auch Impulsgeber für die Realisierung von Maßnahmen zur Weiterentwicklung, Stabilisierung oder Verbesserung der Funktionen der Daseinsfürsorge.


Phase 1

Bis Ende April 2021 (coronabedingte Anpassung des Zeitplanes) werden in der ersten Phase die Bestandssituation und relevante Rahmenbedingungen im Landkreis für vielfältige Themenbereiche (u. a. Siedlungsentwicklung/Wohnen, Wirtschaft/Beschäftigung, Tourismus, Mobilität, technische Infrastruktur, Bildung/Erziehung, Kultur/Freizeit/Sport, Umwelt/Klimaschutz, kommunale Finanzen/Verwaltung) analysiert und bewertet. Die Ergebnisse werden in der 1. Regionalkonferenz vorgestellt und besprochen.

Phase 2

Ab Mai 2021 folgt die Erstellung eines Entwicklungs- und Handlungskonzeptes inkl. Leitvorstellungen/-zielen, Schlüsselprojekten und Initialmaßnahmen für die einzelnen Themenbereiche. In diesem zusammenhang erfolgen maßnahmespezifische Abstimmungen mit den Projektbeteiligten sowie themenbezogene Arbeitsgruppenprozesse. Das erarbeitete Strategiekonzept wird anschließend in der 2. Regionalkonferenz präsentiert.

Konzeptionelle Strategieplanung

Die innerhalb des Landkreises als wichtige identitätsstiftende Grundlage benötigte konzeptionelle Strategieplanung wird in enger Zusammenarbeit mit der Kommunalentwicklung Mitteldeutschland GmbH KEM sowie unter Beteiligung der kreisangehörigen Kommunen erarbeitet, für die das IREK als zukünftiger Handlungsleitfaden dienen soll.
Geplant sind unter anderem:
  • die Beteiligung von Trägern öffentlicher Belange bzw. der angrenzenden Landkreise und kreisfreien Städte sowie der kreisangehörigen Städte und Gemeinden
  • die Durchführung von zwei Regionalkonferenzen
  • ein Arbeitsgruppenprozess mit Vertretern relevanter Institutionen 
  • ein Diskussions-/Abwägungsprozess in Steuergruppen/Lenkungsgruppen
  • Vorstellung des IREK-Schlussentwurfs im Kreistag bzw. Ausschüssen

Information und Kontakt

Das Landratsamt wird im Rahmen des Onlineauftritts und im Amtsblatt des Landkreises über den Bearbeitungsstand des IREK berichten, so dass sich auch interessierte Bürgerinnen und Bürger im IREK-Erarbeitungsprozess einbringen können.

 

Zentrale Ansprechpartnerin für die IREK-Erstellung:
Leiterin Landkreisförderung, Frau Friedrich 
Tel.: 036691 70-156, E-Mail: kreisfoerderung@lrashk.thueringen.de