Amtsblatt des Saale-Holzland-Kreises · 8. Jahrgang · Ausgabe 11/2011 · 30. November 2011
Nichtamtlicher Teil
Freude über zwei neue Turnhallen
Künftig beste Bedingungen für den Sportunterricht und die Sportvereine in der Umgebung konnte Landrat Heller in seinen Ausführungen sowohl den Anwesenden in der neuen Sporthalle der Hermsdorfer Regelschule als auch in der Zweifeld-Turnhalle der Kahlaer Regelschule zusagen.
Am 4. November wurde die Schulsporthalle der Regelschule „Am Hermsdorfer Kreuz“ in Hermsdorf in Anwesenheit von Gästen aus Kommunalpolitik, Vertretern von bauausführenden Firmen sowie Schülern und Lehrern feierlich in Betrieb genommen.
Die Halle wurde mit Mitteln des Bundesprogramms Konjunkturpaket II gebaut, insgesamt sind 1,4 Mio EUR in den Bau geflossen.
Das Gebäude kann parallel von zwei Klassen gleichzeitig genutzt werden, zugleich ist es für den Wettkampfbetrieb einsetzbar.
Neben den Schülern begeisterten sich vor allem die Mitglieder der Hermsdorfer Sportvereine, die Volleyball-Spieler, Handund Basketballspieler, die die Halle für ihr Training intensiv nutzen wollen.
Drei Planungsbüros und 28 Bau- und Handwerksbetriebe waren beteiligt. Die Kahlaer Schüler der Heimbürgeschule und ihre Gäste freuten sich am 10. November über ihre neue Sportstätte und weihten sie mit einem tollen Programm ein. Hiermit konnte ein Traum für die Region in Erfüllung gehen. Innerhalb von nicht mehr als einem Jahr wurden 2,37 Mio EUR für Planung und Bauausführung umgesetzt. Dabei hatte man besonderes Augenmerk auf eine nachhaltige kostensparende Bauweise gelegt, um die Betriebskosten gering zu halten. In Kahla gibt es nunmehr eine moderne Zweifeld-Turnhalle, ein Gemeinschaftsprojekt von Land, Landkreis und den umliegenden Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft „Südliches Saaletal“ sowie der Stadt Kahla. Um nicht nur die Halle für den Schulsport sondern ebenfalls für den Vereinssport nutzen zu können, hatte man gemeinsam zusätzliche Gelder aufgebracht, um eine ZweifeldTurnhalle finanziell stemmen zu können.
Die Turnhalle wird wie im gesamten Landkreis den Sportvereinen für den Trainingsbetrieb kostenlos zur Verfügung gestellt, erklärte der Landrat in seiner Eröffnungsrede. Insgesamt waren drei Planungsbüros und 22 Bau- und Handwerksbetriebe am Bauvorhaben beteiligt.