Amtsblatt des Saale-Holzland-Kreises · 9. Jahrgang · Ausgabe 02/2012 · 29. Februar 2012
Nichtamtlicher Teil
Unsere Städte und Gemeinden investierten Millionen Euro
in Bildung und Infrastruktur
Durch das Konjunkturpaket II (Zukunftsinvestitionsgesetz) des Bundes konnten in den Kommunen des Landkreises in den zurückliegenden 3 Jahren erhebliche Investitionen vorgenommen werden.
Insgesamt 5,62 Mio Euro wurden eingesetzt, davon Bundesmittel 4,2 Mio Euro und anteilige Mittel der Gemeinden 1,4 Mio Euro. In den Bereich Bildung flossen die meisten Gelder, so 3,2 Mio Euro, und für die Verbesserung der kommunalen Infrastruktur gaben die Städte und Gemeinden 2,4 Mio Euro aus.
Insgesamt 189 Maßnahmen wurden durch die Kommunen unseres Landkreises umsichtig und nachhaltig mit Mitteln des Konjunkturpaketes II realisiert. So legte man in vielen Orten Wert auf die Verbesserung der Bedingungen in den Kindereinrichtungen und Turnhallen. Bei der Infrastruktur konzentrierte man sich u.a. auf Sportanlagen, Gewässerschutz, Gemeinschaftshäuser oder Straßensanierungen.
In manchen Gemeinden teilte man die Gelder auf etliche kleinere Sanierungen auf, so beispielsweise in Schkölen oder Heideland auf jeweils 10 Projekte. Andere Kommunen bündelten die ihnen zugeteilten Mittel für ein gemeinsames, größeres Objekt, wie in Dornburg-Camburg für die KITA-Erweiterung. In Bürgel konzentrierte man beispielsweise die Gelder für den Sportplatz, in Hermsdorf für die Kegelbahn, in Stadtroda für die Roda-Ufermauer oder in Eisenberg für die Brücke Ernstbad.
Freie Träger, wie AWO, DRK und andere, erhielten zusätzlich Mittel vom Land, dadurch konnten 20 Projekte im Bildungsbereich umgesetzt werden. Fazit: Alle Kommunen hatten ihre Mittel ordnungsgemäß verwendet, so dass es, wie der Leiter der Kommunalaufsicht einschätzte, auch keine Rückforderungen gab.
„Durch das Konjunkturpaket II wurde bei den Kommunen ein Vorlauf von 3 bis 5 Jahren in der Investitionstätigkeit erreicht,“ schätzt Landrat Andreas Heller ein. „Mich freut besonders, dass die Gemeinden bei der effektiven und sinnvollen Verwendung der Gelder gut zusammengewirkt haben. Dies hat die kommunale Familie in unserem Landkreis gestärkt.“