12.05.2009: Landrat besucht Firmen in Mörsdorf und St. Gangloff
In 9 Staaten hat die Firma Mathys Orthopädietechnik GmbH Tochtergesellschaften. Eine davon im Gewerbegebiet in Mörsdorf.
Das Produktspektrum umfasst die Entwicklung, Fertigung und den Vertrieb von Endoprothesen (Knie-, Schulter-, Hüft- und Fingergelenke) sowie der dazugehörigen Instrumente. Von einem hoch innovativen Unternehmen konnte sich Landrat Heller beim Firmenbesuch im Monat Mai überzeugen.
Auf dem Gebiet der Forschung wurden in den letzten 5 Jahren neue Trends gesetzt. Bei der Entwicklung von Keramik nimmt das Unternehmen eine führende Rolle ein. Ganz besonders freute sich Landrat Heller, dass die von der Schweizer Mutterfirma in Paris durchgeführten Anatomiekurse für Ärzte zukünftig im Universitätsklinikum Jena stattfinden.
Produktionsleiter Thomas Oberbach, Landrat Andreas Heller, Bürgermeister Hans-Jürgen Lehmann, Fertigungsleiter Sven Müller (von links).
Eine völlig andere aber ebenso innovative Produktpalette hat die Firma Horges im Gewerbegebiet St. Gangloff vorzuweisen. Als Hersteller von Lagertechnik bietet das Unternehmen ein breites Spektrum an ortsfesten Regalanlagen für die unterschiedlichsten Branchen deutschlandweit. Erleichtert nahm Landrat Heller die Aussage auf, dass die gegenwärtige Wirtschaftskrise zwar zu spüren sei, aber die seit Jahren bewährte Unternehmensphilosophie, die sich in Kundenzufriedenheit und Flexibilität ausdrückt, schlimmeres verhindert. Von einem gesunden Betriebsklima überzeugte sich der Landrat beim anschließenden Firmenrundgang.
Vertriebsleiter Stefan Schulze, Geschäftsführer Frank Rychlik, Bürgermeister Frank Wiedenhöft, Landrat Andreas Heller (von links).
Erster Spatenstich in Schkölen
5000 Tonnen Strauchtomaten im Jahr sollen ab 2010 in der Gemeinde Schkölen produziert werden. Den symbolischen ersten Spatenstich für den Neubau von Gewächshäusern haben am 12.05.09 Thüringens Landwirtschaftsminister Dr. Volker Sklenar, Landrat Andreas Heller und Wolfram Rink, Geschäftsführer der Thüringer Gartenbeteiligungs- und Entwicklungsgesellschaft Laasdorf geleistet. Auf einer Fläche von 9 Hektar entstehen in den nächsten Monaten u.a. Gewächshäuser, Betriebsgebäude, Trafostation, Wärmespeicher und Regenwasserspeicher mit einer Investitionssumme von rund 11 Millionen Euro. Die dafür nötige Energie liefert das Schkölener BKS-Bioheizkraftwerk, dessen Auslastung dadurch zukünftig gesichert ist. Mit Hilfe der Investition wird die Schaffung von 60 Arbeitsplätzen realisiert.
Wolfram Rink, Geschäftsführer der Thüringer Gartenbeteiligungs- und Entwicklungsgesellschaft Laasdorf, Thüringens Landwirtschaftsminister Dr. Volker Sklenar und Landrat Andreas Heller beim ersten Spatenstich (von links).