Schloss Christiansburg, der Sitz der Kreisverwaltung, in Eisenberg.
Schloss Christiansburg in Eisenberg

Jubiläumsjahr 2014 - Der Saale-Holzland-Kreis wird 20 Jahre alt

Rückblick: Wie alles begann

Der Saale-Holzland-Kreis kann 2019 auf sein 25-jähriges Bestehen zurück blicken. Er wurde am 1. Juli 1994 aus den drei ehemaligen Landkreisen Eisenberg, Stadtroda und Jena gebildet. In der Landkreis-Chronik 1994/1995 hieß es damals: „Das bedeutsamste Ereignis im Jahr 1994 war – aus kommunalpolitischer Sicht gesehen – das Zusammenfügen der drei Landkreise Eisenberg, Jena und Stadtroda. Ab 1. Juli 1994 hörten sie auf, als eigenständige Gebietskörperschaften zu existieren. Mit dem Gesetz zur ‚Neugliederung der Landkreise und kreisfreien Städte in Thüringen’ vom 13.08. 1993 wurde das Zusammengehen der drei Landkreise festgeschrieben. Bald darauf erhielt der Kreis auch seinen Namen durch den Kreistag: Saale-Holzland-Kreis.

Zu den großen Aufgaben der ersten Jahre gehörten die Sparkassensanierung - und seither regelmäßig die Schulnetzplanung. Der Landkreis investierte in zukunftssichere Schulstandorte und in die Kreisstraßen; die Verwaltung wurde modernisiert. Bereits 1995 wurden die noch heute gültigen Standorte der Stützpunktfeuerwehren beschlossen: Bürgel, Camburg, Eisenberg, Hermsdorf, Kahla und Stadtroda.

 

Weitere markante Entscheidungen und Entwicklungen waren

  • das Wappen des SHK (1997),
  • die Bildung des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft SHK (2000),
  • das Aktionsbündnis gegen Extremismus (2001),
  • der Um- und Ausbau der ehemaligen Grundschule Camburg zum Kreisarchiv (2006),
  • die Gründung der Regionalen Aktionsgruppe (RAG) Saale-Holzland e.V. unter Vorsitz von Landrat Heller (2007),
  • die Generalsanierung der Regelschule in Hermsdorf (Wiedereinweihung und Namensgebung  als Schule „Am Hermsdorfer Kreuz“ (2007),
  • die neue Verwaltungsstruktur im Landratsamt mit nur noch 12 statt 16 Ämtern sowie 3 statt 4 Abteilungen (2007),
  • die Sanierung und Wiedereinweihung des Stadtrodaer Schlosses als Sitz des Amtsgerichts (2008),
  • die Fusion von Camburg, Dornburg, Dorndorf-Steudnitz und weiteren 17 Orten zur Stadt Dornburg-Camburg (2008),
  • die Auszeichnung als Bioenergie-Region (2009),
  • die Übergabe des sanierten Förderzentrums in Hainspitz (2009),
  • die Verkehrsfreigabe für die nach historischem Vorbild sanierte Elsterbrücke von Crossen nach Nickelsdorf (2010),
  • die Einweihung der neue Turnhalle an der RS Hermsdorf und der neuen Zwei-Felder-Halle an der Heimbürgeschule Kahla (2011),
  • die Erweiterung der Verwaltungsgemeinschaft Heideland-Elstertal um die Einheitsgemeinde Schkölen (2011),
  • der Zuschlag als Modellregion im Bundesprojekt der Raumordnung („MORO“, 2011),
  • Konsortialvertrag mit dem Krankenhaus Eisenberg und Uniklinikum Jena (2012),
  • das landesübergreifende Hochwasser mit dramatischen Folgen (2013),
  • der Bau des Technikums 3 am Fraunhofer-Institut Hermsdorf (Einweihung 2014),
  • die Bildung des Dienstleistungsbetriebes SHK mit Abfallwirtschaftsbetrieb und Kreisstraßenmeisterei (2015),
  • die Generalsanierung der Regelschule in Stadtroda (Einweihung 2017),
  • die Bildung des Berufsschulzentrums Hermsdorf-Schleiz-Pößneck mit Sitz in Hermsdorf (2017),
  • der Bau des neuen Bettenhauses an den Waldkliniken Eisenberg (Richtfest 2018),
  • der Neubau des Jobcenters SHK in Eisenberg (Fertigstellung 2018),
  • der Neubau an der Gemeinschaftsschule Bürgel (Fertigstellung 2019).