Aktuelle Thüringer Quarantäneverordnung

Seit dem 03.02.2021 ist die 6. Thüringer Quarantäneverordnung in Kraft, zuletzt geändert wurde sie am 12.03.2021. Link zur Verordnung: hier.

Regelungen bei der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland

Aktuell gelten im Zusammenhang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2/COVID19 besondere Regelungen bei der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland. Das müssen Sie beachten: 

 

Prüfung Risikogebiet:

Als Einreisender in den Saale-Holzland-Kreis in Thüringen prüfen Sie bitte, ob das Gebiet, aus dem Sie einreisen, als Risikogebiet, Hochinzidenzgebiet oder Virusvariantengebiet ausgewiesen ist.  Informationen zu Ausweisungen internationaler Risikogebiete und Virusvariantengebiete durch das Auswärtige Amt, BMG und BMI finden Sie hier: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

 

Quarantänepflicht für Einreisende aus einem Risikogebiet:

Wenn Sie aus dem Ausland nach Thüringen einreisen und sich innerhalb von 10 Tagen vor der Einreise in einem vom Robert-Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiet außerhalb der Bundesrepublik Deutschland aufgehalten haben, sind Sie verpflichtet, sich für 10 Tage nach Einreise in häusliche Quarantäne zu begeben, bei Rückkehrern aus einem Virus-Varianten-Gebiet gelten 14 Tage häusliche Quarantäne. In diesem Zeitraum ist es nicht gestattet, Besuch zu empfangen. Ausgenommen sind Zutrittsrechte für behandelnde Ärzte, medizinisches Personal sowie Seelsorger und Urkundspersonen entsprechend § 30 Abs. 4 Satz 2 IfSG. Treten während der Quarantäne erkennbare Symptome  einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Verlust Geschmacks- und Geruchssinn, Atemnot, Fieber im Zusammenhang mit neu aufgetretenem Husten) auf,  ist das Gesundheitsamt des Saale-Holzland-Kreises unverzüglich zu informieren. Kontaktieren Sie auch Ihren Hausarzt oder die Hotline der kassenärztlichen Vereinigung unter der Telefonnummer: 116117.

Kontakt zum Gesundheitsamt:
E-Mail: corona-reiserueckkehrer@lrashk.thueringen.de
Fax: 036691 – 70753
Telefon: 036691 – 115

 

Ausnahmen der Quarantänepflicht:

Gemäß § 2 der aktuellen Thüringer Quarantäneverordnung sind ggf. Ausnahmen von der Quarantänepflicht vorgesehen. Das betrifft z. B. Reisen zu dienstlichen Zwecken (inkl. Grenzpendler und Grenzgänger), zu Ausbildungszwecken und aus familiären Gründen. 
Auch vollständig geimpfte und genesene Personen können mithilfe der entsprechenden Nachweise von der Quarantänepflicht ausgenommen werden. Als vollständig geimpft gilt, wer die notwendige Anzahl an Impfdosen von einem der durch das Paul-Ehrlich-Institut benannten Impfstoffe erhalten hat oder wer nach Genesung eine Dosis der zuvor genannten Impfstoffe verabreicht bekommen hat und seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung mindestens 14 Tage vergangen sind. Als genesen gilt, wer eine mindestens 28 Tage und nicht länger als 6 Monate zurückliegende Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachweisen kann. In beiden Fällen muss die Person ebenfalls asymptomatisch sein.

Ausnahmen für Einreisende aus Virusvariantengebieten sind nur für den Güter- und Personenverkehr sowie für Personen, deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens zwingend notwendig ist, zugelassen. 

 

Ausnahmen von der Quarantänepflicht müssen im Gesundheitsamt beantragt werden!

Die Ausnahmen gelten nur, wenn keine erkennbaren Symptome vorliegen, die auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Verlust Geschmacks- und Geruchssinn, Atemnot, Fieber im Zusammenhang mit neu aufgetretenem Husten) hindeuten. Treten innerhalb von 14 Tagen nach der Einreise  Symptome auf, ist ein Test bei einem Arzt oder in einem Testzentrum verpflichtend. Kontaktieren Sie hierfür Ihren Hausarzt oder die Hotline der kassenärztlichen Vereinigung unter der Telefonnummer: 116117. 

 

Hier finden Sie Informationen zu den durch das Paul-Ehrlich-Institut benannten Impfstoffen: https://www.pei.de/DE/arzneimittel/impfstoffe/covid-19/covid-19-node.html

 

Möglichkeit zur Verkürzung der Quarantänepflicht:

 

Für Ein- und Rückreisende ohne Symptome, die nicht aus einem Virusvariantengebiet einreisen,

gilt: Frühestens nach einer fünftägigen Quarantäne kann ein Test erfolgen. Ist dieser Test negativ, kann die Quarantäne vorzeitig beendet werden. Bitte schicken Sie dafür Ihr Testergebnis an corona-reiserückkehrer@lrashk.thueringen.de oder per Fax an 036691 – 70753.  Informationen zur Anerkennung von diagnostischen Tests auf SARS-CoV-2 bei Einreise aus einem Risikogebiet aus Deutschland finden Sie hier: www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Tests.html 

Eine Verkürzung der Quarantänepflicht ist nicht möglich bei einer Einreise aus einem Virusvariantengebiet.
Vorsorglich weisen wir daraufhin, dass das Zusenden per E-Mail datenschutzrechtlich nicht sicher ist. Zur Terminvereinbarung für eine Testung kontaktieren Sie bitte Ihren Hausarzt oder die Hotline der ärztlichen Terminservicestelle unter der Rufnummer 116117.
Treten während der Quarantäne Symptome auf ist ein Test bei einem Arzt oder in einem Testzentrum verpflichtend. Kontaktieren Sie hierfür Ihren Hausarzt oder die Hotline der kassenärztlichen Vereinigung unter der Telefonnummer: 116117.

 

Kontakt:
E-Mail: corona-reiserueckkehrer@lrashk.thueringen.de
Fax: 036691 – 70753
Telefon: 036691 – 115

 

Anmeldepflicht für Einreisende aus einem Risikogebiet:

Einreisende sind gemäß Coronavirus-Einreiseverordnung  (CoronaEinreiseV) des Bundes, gültig vom 13. Januar 2021 verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise digital unter www.einreiseanmeldung.de  anzumelden. Die Reise- und Kontaktdaten werden dann an das zuständige Gesundheitsamt weitergeleitet. Die CoronaEinreiseV  des Bundes finden sie hier: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/guv-19-lp/coronaeinreisev.html

 

Test- und Nachweispflicht für Einreisende aus einem Risikogebiet:

Spätestens 48 Stunden nach Einreise aus einem Risikogebiet sind Einreisende gemäß Coronavirus-Einreiseverordnung  (CoronaEinreiseV) des Bundes, gültig vom 13. Januar 2021, verpflichtet ein ärztliches Zeugnis oder ein negatives Testergebnis mit sich zu führen. Die zugrundeliegende Testung darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen worden sein.

Für Virusvariantengebiete und Hochinzidenzgebiete gelten gesonderte Regelungen. Einreisende aus diesen Gebieten sind verpflichtet, bereits bei der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland ein ärztliches Zeugnis oder ein negatives Testergebnis mit sich zu führen. 

Nähere Anforderungen an die zugrundeliegende  Testung werden vom Robert Koch-Institut im Internet unter der Adresse www.rki.de/covid-19-tests  veröffentlicht.


In § 4  der Coronavirus-Einreiseverordnung  (CoronaEinreiseV) sind Ausnahmen zur Test- und Nachweispflicht - in Abhängigkeit von Aufenthaltsdauer und Einstufung des Risikogebietes - für spezielle Berufsgruppen, Besuche bei Verwandten 1. Grades sowie Kinder, die das 6. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, geregelt. 
Die Coronavirus-Einreiseverordnung  (CoronaEinreiseV) des Bundes finden sie hier: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/guv-19-lp/coronaeinreisev.html

 

Rechtliche Hinweise:

Die dargelegten Pflichten für Ein- und Reiserückkehrer gelten auf Grundlage landesrechtlicher Bestimmungen nach § 32 Satz 1 in Verbindung mit § 30 Absatz 1 Satz 2 des Infektionsschutzgesetztes. Verstöße können als Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße bis 25.000 € verfolgt werden.