Regelungen für Reiserückkehrer und Einreisende

Aktuelle Coronavirus-Einreiseverordnung

 

Es gilt bundeseinheitlich die Coronavirus-Einreiseverordnung vom 30.07.2021.

 

Kontakt Gesundheitsamt:

 

Fax: 036691 – 70753
Telefon: 036691 – 70829

Regelungen bei der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland

Aktuell gelten im Zusammenhang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2/COVID19 besondere Regelungen bei der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland: 

 

Als Einreisender in die Bundesrepublik Deutschland prüfen Sie bitte die Risikoeinstufung der Länder, in welchen Sie sich in den letzten 10 Tagen vor der Einreise aufgehalten haben. Je nach Einstufung gelten verschiedene Maßnahmen.  
Informationen zu den Ausweisungen internationaler Hochrisikogebiete und Virusvariantengebiete durch das Auswärtige Amt, BMG und BMI finden Sie hier

Ist keines der Länder, in denen Sie sich in den 10 Tagen vor der Einreise aufgehalten haben, dort ausgewiesen, gelten für Sie keine bzw. nicht alle der durch die Coronavirus-Einreiseverordnung festgelegten Maßnahmen.
Abhängig von der Risikoeinstufung gelten bei bzw. nach der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland Melde-, Nachweis- und Absonderungspflichten in verschiedenen Abstufungen.
Die Meldung Ihrer Einreise erfolgt ordnungsgemäß über die digitale Einreiseanmeldung: www.einreiseanmeldung.de. Dort können Sie alle Ihre Reise- und Kontaktdaten sowie ggf. Nachweise über Testungen, Genesungen oder Impfungen hinterlegen. Ausnahmen von der Meldepflicht werden durch § 6 der Coronavirus-Einreiseverordnung geregelt, betreffen unter anderem aber nicht ausschließlich Durchreisen, Aufenthalte von unter 24 Stunden und regelmäßiges Pendeln.
Bei der Einreise nach Deutschland sind für Personen, welche das zwölfte Lebensjahr vollendet haben, Nachweise über eine Testung, eine Genesung oder eine Impfung notwendig. Falls die Person sich in den letzten 10 Tagen in einem Virusvariantengebiet aufgehalten hat, ist in jedem Fall ein Testnachweis nötig. Genesenen- und Impfnachweise sind in diesem Falle nicht ausreichend. Auch von der Nachweispflicht gibt es ggf. Ausnahmen, unter anderem (aber nicht ausschließlich) für Reisen, die bereits unter die Ausnahmen von der Meldepflicht fallen.
Personen, welche sich in den letzten 10 Tagen in einem Gebiet aufgehalten haben, welches als Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet ausgewiesen ist, sind dazu verpflichtet sich auf eigene Kosten unmittelbar nach der Einreise häuslich abzusondern. Der Zeitraum der Absonderung hängt von der Einstufung der Gebiete ab – für Hochrisikogebiete gilt eine Absonderungsdauer von 10 Tagen, für Virusvariantengebiete von 14 Tagen.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit die Quarantäne vorzeitig zu beenden, sofern entsprechende Nachweise über Testungen, Genesungen oder Impfungen erbracht werden. Die genauen Bedingungen sind durch § 4 Abs. 2 der Coronavirus-Einreiseverordnung geregelt. Auch von der Quarantänepflicht gibt es Ausnahmen, welche neben den zuvor genannten in Bezug auf Melde- und Nachweispflicht unter anderem auch aber nicht ausschließlich Einreisen und Aufenthalte aus dienstlichen oder familiären Gründen umfassen. Die genauen Bedingungen sind durch § 6 der Coronavirus-Einreiseverordnung geregelt.

 

Die Maßnahmen in Bezug auf Virusvariantengebiete sind dabei deutlich strenger. Eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne ist nicht möglich und auch Ausnahmen sind nur in besonderen Fällen zugelassen.

 

Bitte beachten Sie, dass ein gültiger Nachweis über eine vollständige Schutzimpfung, Genesung oder negative Testung für eine vorzeitige Beendigung an das Gesundheitsamt übermittelt werden muss! Die Absonderungspflicht endet erst mit der der Übermittlung Ihres Nachweises!

Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit

Die genauen Regelungen und Maßnahmen finden Sie in der Coronavirus-Einreiseverordnung oder auf der Internetseite des BMG:
Aktuelle Informationen des RKI
Merkblatt für Einreisende