Regelungen für Reiserückkehrer und Einreisende

Aktuelle Coronavirus-Einreiseverordnung

 

Seit dem 19.05.2021 ist die 6. Thüringer Quarantäneverordnung ausgesetzt worden. Nun gilt bundeseinheitlich die Coronavirus-Einreiseverordnung vom 12.05.2021.
Kontakt Gesundheitsamt:

 

Fax: 036691 – 70753
Telefon: 036691 – 70829

Regelungen bei der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland

Aktuell gelten im Zusammenhang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2/COVID19 besondere Regelungen bei der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland: 

 

Als Einreisender in die Bundesrepublik Deutschland prüfen Sie bitte die Risikoeinstufung der Länder, in welchen Sie sich in den letzten 10 Tagen vor der Einreise aufgehalten haben. Je nach Einstufung gelten verschiedene Maßnahmen.  
Informationen zu den Ausweisungen internationaler Risikogebiete, Hochinzidenzgebiete und Virusvariantengebiete durch das Auswärtige Amt, BMG und BMI finden Sie hier

Ist keines der Länder, in denen Sie sich in den 10 Tagen vor der Einreise aufgehalten haben, dort ausgewiesen, gelten für Sie keine bzw. nicht alle der durch die Coronavirus-Einreiseverordnung festgelegten Maßnahmen.
Abhängig von der Risikoeinstufung gelten bei bzw. nach der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland Melde-, Nachweis- und Absonderungspflichten in verschiedenen Abstufungen.
Die Meldung Ihrer Einreise erfolgt ordnungsgemäß über die digitale Einreiseanmeldung: www.einreiseanmeldung.de. Dort können Sie alle Ihre Reise- und Kontaktdaten sowie ggf. Nachweise über Testungen, Genesungen oder Impfungen hinterlegen. Ausnahmen von der Meldepflicht werden durch § 6 der Coronavirus-Einreiseverordnung geregelt, betreffen unter anderem aber nicht ausschließlich Durchreisen, Aufenthalte von unter 24 Stunden und regelmäßiges Pendeln.
Nach Aufenthalt in einem Risikogebiet sind Nachweise über eine Testung, eine Genesung oder eine Impfung notwendig. Im Falle eines herkömmlichen Risikogebiets müssen diese spätestens 48 Stunden nach der Einreise vorliegen. Im Falle von Hochinzidenz- und Virusvariantengebieten müssen die Nachweise bereits bei der Einreise vorliegen. Auch von der Nachweispflicht gibt es ggf. Ausnahmen unter anderem aber nicht ausschließlich für Reisen, die bereits unter die Ausnahmen von der Meldepflicht fallen.
Personen, welche sich in den letzten 10 Tagen in einem Gebiet aufgehalten haben, welches als Risiko-, Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet ausgewiesen ist, sind dazu verpflichtet sich auf eigene Kosten unmittelbar nach der Einreise häuslich abzusondern. Der Zeitraum der Absonderung hängt von der Einstufung der Gebiete ab – für Risiko- und Hochinzidenzgebiete gilt eine Absonderungsdauer von 10 Tagen, für Virusvariantengebiete von 14 Tagen.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit die Quarantäne vorzeitig zu beenden, sofern entsprechende Nachweise über Testungen, Genesungen oder Impfungen erbracht werden. Die genauen Bedingungen sind durch § 4 Abs. 2 der Coronavirus-Einreiseverordnung geregelt. Auch von der Quarantänepflicht gibt es Ausnahmen, welche neben den zuvor genannten in Bezug auf Melde- und Nachweispflicht unter anderem auch aber nicht ausschließlich Einreisen und Aufenthalte aus dienstlichen oder familiären Gründen umfassen. Die genauen Bedingungen sind durch § 6 der Coronavirus-Einreiseverordnung geregelt.

 

Die Maßnahmen in Bezug auf Virusvariantengebiete sind dabei deutlich strenger. Eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne ist nicht möglich und auch Ausnahmen sind nur in besonderen Fällen zugelassen.

 

Bitte beachten Sie, dass die vorzeitige Beendigung oder eine Ausnahme von der Quarantäne dem Gesundheitsamt gemeldet werden muss! Sie werden anschließend per E-Mail benachrichtigt.

Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit

Die genauen Regelungen und Maßnahmen finden Sie in der Coronavirus-Einreiseverordnung oder auf der Internetseite des BMG:
Aktuelle Informationen des RKI
Merkblatt für Einreisende