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Aktuelle Meldungen im Zusammenhang mit der Witterungslage

Aufgrund der aktuellen Witterung weist das Umweltamt auf folgende Sachverhalte hin:
1.    Streusalze belasten Grund- und Oberflächenwasser sowie Vegetation in Siedlungen und Landschaft. Deshalb sollten sie auf öffentlichen und privaten Flächen so sparsam wie möglich verwendet werden. Alternative Methoden zur Herstellung der Verkehrssicherheit sollten dort, wo es möglich und sinnvoll ist, stets bevorzugt werden. Vor der Salzverwendung sollte stets geprüft werden, ob sich die Verkehrssicherheit ohne oder mit deutlich weniger Streusalz herstellen lässt.

 

2.    Die Entsorgung von überschüssigen Schnee- und Eismassen in die Oberflächengewässer ist nicht zulässig. Das Einbringen kann zur Behinderungen des Wasserabflusses führen. Mit Eis und Schnee können auch in konzentrierter Form Stoffe wie z. B. Auftaumittel in die Gewässer gelangen, die zu einer Schädigung von Wasserorganismen führen können. 
Wir empfehlen den Verwaltungsgemeinschaften und Kommunen, Lagerplätze außerhalb der Gewässerrandstreifen, Überschwemmungsgebiete, Wasserschutzgebiete (Zone 2) und Naturschutzgebiete festzulegen, auf denen Schnee und Eis bis zur Schmelze abgelagert werden kann.

 

3.    Wir weisen darauf hin, dass mit der bevorstehenden Schneeschmelze die Hochwassergefahr steigt. Es ist damit zu rechnen, dass mit steigenden Abflüssen die Gewässer über die Ufer treten und gewässernahe Flächen überflutet werden. Sind in den Gewässerrandstreifen bzw. Überschwemmungsgebieten Stoffe abgelagert, die fortgeschwemmt werden könnten, sind diese umgehend zu entfernen. Das betrifft zum Beispiel Gegenstände aus Holz und Kunststoff sowie Fässer und Container.
 

 

Info vom 08.02.
Die Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis waren am Montagmorgen ab ca. 5:20 Uhr im Einsatz und absolvierten bis 13 Uhr rund 25 Einsätze im Zusammenhang mit dem Unwetter. Auch der Betreuungszug des SHK war auf den Autobahnen eingesetzt. Landrat Heller und der stellvertretende Kreisbrandinspektor Förster sprechen allen Einsatzkräften ihren herzlichen Dank aus. Ausführlich: hier