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Lebensmittelbelehrung (Gesundheitspass)

Wenn mit Lebensmitteln gearbeitet wird, müssen strenge Gesundheitsanforderungen erfüllt werden. Deshalb ist für alle Personen, die Lebensmittel zur Gemeinschaftsversorgung

  • herstellen (z.B. Bäcker, Fleischer, Köche),
  • zubereiten (z.B. Beschäftigte in Betriebskantinen, Partyservice) oder
  • verkaufen (z.B. Ausgabe von Lebensmitteln auf Dorf- bzw. Straßenfesten, Betreiber von Bratwurstständen bzw. Imbissständen),

eine Belehrung nach § 43 Absatz 1 des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz – IfSG) Pflicht. Damit soll die Übertragung von Infektionskrankheiten über Lebensmittel verhütet werden.

Jeder, der also erstmalig mit bestimmten Lebensmitteln zur Gemeinschaftsverpflegung in Kontakt kommt, muss vor Aufnahme der Tätigkeit eine Erstbelehrung durch das Gesundheitsamt absolvieren.